Bochum, ich komm’ aus dir – Jetzt auch mit Händen und Herz!

„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt…“ – Wer in Bochum lebt, studiert oder arbeitet, bekommt bei diesen Zeilen von Herbert Grönemeyer sofort Gänsehaut. Die inoffizielle Hymne unserer Stadt gehört hier einfach zum guten Ton. Aber wie klingt „Bochum“ eigentlich, wenn man es nicht hört, sondern sieht?

Die Studierenden des Moduls „Einführung in die Gebärdensprache“ im Optionalbereich der RUB haben sich dieser Herausforderung gestellt. In einem beeindruckenden Projekt haben sie den Klassiker „vertont“ – und zwar in der Deutschen Gebärdensprache (DGS).

Dafür ging es quer durch die Stadt: Von der Kurve im VfL-Stadion über die markante Architektur unserer Ruhr-Universität bis hin zum legendären Bratwursthaus bei Dönninghaus im Bermuda3Eck. Das Ergebnis ist nicht nur eine Übersetzung, sondern eine visuelle Liebeserklärung an unsere Stadt, die zeigt, dass Barrierefreiheit und Kultur perfekt zusammenpassen.

Schaut euch hier das Video an und erlebt den Grönemeyer-Klassiker ganz neu:

Mehr als nur Vokabeln: Inklusion hautnah

Ist das nicht beeindruckend? Was in den Seminarräumen des Optionalbereichs als theoretisches Erlernen von Handformen und Mimik begann, ist hier zu einem Stück lebendiger Stadtgeschichte geworden.

Das Video macht deutlich, dass Gebärdensprache weit mehr ist als eine bloße Ersatzsprache – sie ist ausdrucksstark, emotional und verbindet Menschen über Hörgrenzen hinweg. Die Studierenden haben nicht nur die Texte übersetzt, sondern das Lebensgefühl unserer Stadt in jede Gänsehaut-Geste gelegt.

Ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten!

Wer jetzt selbst Lust bekommen hat, die Hände sprechen zu lassen: Das Modul „Einführung in die Gebärdensprache“ ist regelmäßig Teil des Angebots im Optionalbereich. Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Semester?