Neue landesweite Anlaufstelle: Rechtsberatung gegen Machtmissbrauch an NRW-Hochschulen

Machtmissbrauch in der Wissenschaft ist ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und Zeug*innen nun eine neue, unabhängige Anlaufstelle haben: Seit Kurzem bietet eine landesweite Rechtsberatungsstelle Unterstützung für alle Beschäftigten und Studierenden an öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen an.

Wir möchten Sie auf dieses neue Angebot aufmerksam machen, das die bereits bestehenden internen Strukturen (wie an der RUB) um eine wichtige externe Perspektive ergänzt.

Was bietet die Beratungsstelle?

Die Stelle dient als erste Anlaufstelle für eine rechtliche Einordnung von Vorfällen. Sie ist unabhängig von den einzelnen Hochschulen und bietet:

  • Vertraulichkeit & Anonymität: Die Beratung erfolgt auf Wunsch anonym und ist absolut vertraulich.
  • Rechtliche Erstberatung: Hilfe bei der Einordnung von Vorfällen sowie Informationen zu Rechten, Pflichten und Beschwerdewegen.
  • Orientierung: Unterstützung bei der Suche nach weiteren internen oder externen Hilfsangeboten.
  • Prävention: Aufklärung durch Workshops und Schulungen.

Wichtig zu wissen: Die Stelle bietet eine rechtliche Erstberatung an, jedoch keine langfristige Rechtsvertretung vor Gericht und übernimmt keine eigene Sachverhaltsaufklärung.

Wann ist dieses Angebot für Sie relevant?

Interne Beratungsstellen sind oft die erste Wahl. Doch es gibt Situationen, in denen eine externe Beratung sinnvoll ist – etwa wenn das Vertrauen in interne Strukturen fehlt oder wenn Sie eine Einschätzung von außerhalb des eigenen Hochschul-Systems benötigen.

Kontakt & Weitere Informationen

Falls Sie Unterstützung benötigen oder Zeug*in eines Vorfalls geworden sind, können Sie sich direkt an die Beratungsstelle in Köln wenden:

Die Schaffung dieser Stelle ist ein wichtiger Fortschritt für mehr Transparenz und Schutz in der NRW-Hochschullandschaft. Wir freuen uns, dass dieses Angebot zur Förderung der wissenschaftlichen Integrität nun zur Verfügung steht.

By Optio, ago

Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft – „My Space in Science“

Am Mittwoch, 11. Februar 2026, findet im Deutschen Bergbau-Museum Bochum eine Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tages der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft statt. Unter dem Titel „My Space in Science“ widmet sich das Programm den Beiträgen von Frauen in Forschung und Wissenschaft sowie ihren Perspektiven auf wissenschaftliche Arbeitsräume, Karrieren und Themen.

Die Veranstaltung wird vom Gleichstellungsbüro der Ruhr-Universität Bochum (CHANCEN =) organisiert und verbindet Vorträge, Austausch und ein begleitendes Informations- und Führungsangebot.

Ort & Zeit

Mittwoch, 11. Februar 2026
9:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr
Deutsches Bergbau-Museum Bochum – EG „Schwarzer Diamant“
Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum (Eingang Europaplatz)

Ablauf in Kürze

Ab 9:30 Uhr beginnt die Registrierung sowie das Ankommen und Networking.
Um 10:30 Uhr startet die Veranstaltung mit einer Begrüßung und Eröffnung durch Moderatorin Judith Kirch.

Grußworte sprechen:

  • Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Direktorin des Deutschen Bergbau-Museums Bochum
  • Birgit Fischer, Staatsministerin a. D. und Vorsitzende des Hochschulrats der Ruhr-Universität Bochum

Im anschließenden Vortragsprogramm (11:00–12:15 Uhr) werden aktuelle wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt, u. a. zu:

  • dynamischen Landschaften und Umweltveränderungen,
  • historischen Wohn- und Arbeitsräumen von Wissenschaftler*innen,
  • archäologischen Studien zu Keramikfunden aus Georgien.

Begleitprogramm

Parallel dazu gibt es Infostände sowie Führungen durch das Museum, die Raum für Austausch, Vernetzung und vertiefende Einblicke bieten.

Ziel der Veranstaltung

Der International Day of Women and Girls in Science macht weltweit auf die Bedeutung von Frauen in Forschung und Wissenschaft aufmerksam. Die Bochumer Veranstaltung möchte dazu beitragen, Leistungen sichtbar zu machen, Perspektiven zu teilen und Raum für Dialog und Vernetzung zu schaffen.

By Optio, ago

Studierende gesucht: Beiträge für die StuFo 26 in Göttingen einreichen

Im September 2026 findet an der Georg-August-Universität Göttingen die 11. Konferenz für studentische Forschung (StuFo 26) statt. Unter dem Motto
„Raus aus der Schublade – Rein in den Dialog“
sind Studierende aller Fachrichtungen eingeladen, ihre eigenen Forschungsarbeiten einer breiten akademischen Öffentlichkeit vorzustellen.

Die StuFo ist eine bundesweit etablierte Konferenz, die Studierenden eine eigene Plattform bietet, um Abschlussarbeiten, Projektarbeiten oder Forschungsergebnisse jenseits klassischer Fachkongresse zu präsentieren und mit anderen Studierenden sowie Wissenschaftler*innen in den Austausch zu treten.

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind Studierende bis einschließlich Master-Niveau aus allen Fachrichtungen. Eingereicht werden können z. B.:

  • Bachelor- oder Masterarbeiten
  • Ergebnisse aus Forschungsprojekten
  • empirische oder theoretische Studien
  • innovative studentische Forschungsansätze

Die Präsentation erfolgt in Form von Vorträgen oder Posterbeiträgen.

Warum mitmachen?

Die StuFo bietet die Möglichkeit,

  • erste Konferenzerfahrungen zu sammeln,
  • die eigene Forschung sichtbar zu machen,
  • Feedback von anderen Studierenden und Fachvertreter*innen zu erhalten,
  • sich hochschul- und fachübergreifend zu vernetzen.

Gerade für Studierende, die eine wissenschaftliche Laufbahn in Erwägung ziehen oder ihre Arbeit über das Seminar hinaus bekannt machen möchten, ist die StuFo eine wertvolle Gelegenheit.

Termin & Ort

24. und 25. September 2026
Georg-August-Universität Göttingen

Weitere Informationen & Einreichung

Alle Informationen zum Call for Papers, zu Fristen, Formaten und zum Ablauf der Konferenz finden sich auf der offiziellen Website der StuFo 26:
👉 www.uni-goettingen.de/stufo26

Fragen können direkt an das Organisationsteam gerichtet werden:
📧 StuFo26@uni-goettingen.de

By Optio, ago