Wie wird die Bochumer Stadtverwaltung im Jahr 2035 aussehen, wenn Künstliche Intelligenz maßgeblich Entscheidungen mitgestaltet? Wie verändert sich das Zusammenspiel zwischen Bürger*innen und der Verwaltung, und wie bleibt eine KI-gestützte Stadt handlungsfähig, nachhaltig und inklusiv?
Diesen zentralen Fragen widmet sich das Lehrangebot „Urban Futures Lab Bochum – Stadtverwaltung 2035“, das wir als Forschungsgruppe Partizipation und Transformation am ZESS sehr gerne unterstützen. Wir freuen uns, dieses spannende Modul im Rahmen der Lehrangebote an der Ruhr-Universität Bochum zu begleiten.
Um was geht es im Modul?
Das Modul ist als forschungs- und praxisorientiertes Zukunftslabor angelegt und entsteht in enger Kooperation mit der Klimaschutzstelle sowie der Digitalisierungsstelle der Stadt Bochum. Die Teilnehmenden analysieren aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von technologischer Entwicklung, kommunaler Verwaltung und nachhaltiger Stadtentwicklung.
Anstatt rein technische KI-Expertise vorauszusetzen, bringt das Format unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen. Mithilfe von Methoden der Zukunfts- und Szenarioforschung identifizieren Sie zentrale Trends sowie Unsicherheiten und entwickeln daraus konkrete Zukunftsszenarien für die Stadtverwaltung 2035. Diese Ergebnisse übersetzen Sie anschließend in anschauliche Szenariowelten – beispielsweise in Form von Geschichten, Visualisierungen oder multimedialen Formaten.
Die Eckdaten auf einen Blick
- Zielgruppe: Fachoffen für Studierende aller Studiengänge (keine spezifischen Vorkenntnisse zu KI oder Verwaltung erforderlich)
- Umfang: 5 CP | 16–20 Plätze
- Termine: Ab 14.10.2026, mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr (zzgl. zwei Blockterminen)
- Raum: tba
Weitere Details zur Anmeldung und zum Modulablauf finden Sie hier:

