🚀 Ihre Chance im DaF-Bereich: Praktikum an der Ruhr-Uni!

Suchen Sie ein Pflichtpraktikum mit echter Relevanz im Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF)? Dann aufgepasst!

Der Bereich DaF der Ruhr-Universität bietet ein spannendes 10 CP Praktikum an. Sie erhalten die einmalige Gelegenheit, aktiv in die Arbeit eines universitären Sprachenzentrums einzutauchen – von A1 bis C2, inklusive Prüfungsformaten wie TestDaF.

Was Sie lernen können:

  • Methodik & Didaktik: Erwerben Sie Kompetenzen im Sprachenlehren und -lernen an der Hochschule.
  • Praxis pur: Sammeln Sie erste eigene Lehrerfahrungen und wirken Sie bei Einstufungen und Tests mit.
  • Soft Skills: Bauen Sie Ihre Kommunikations- und Organisationsfähigkeit aus.
  • Das Team: Sie finden sich in einem professionellen und hilfsbereiten Umfeld wieder.

Was erwartet wird:

Hohe Motivation, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und interkulturelle Kompetenz sind wichtig. Interesse an der DaF-Vermittlung ist entscheidend. Kenntnisse in Methodik/Didaktik und Unterrichtserfahrung sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung!

Bewerbung:

Das Praktikum umfasst mindestens 8 Stunden pro Woche (max. 1 Jahr).

Richten Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, ToR, Motivationsschreiben) bitte in einem PDF an Frau Sabine Kleff (sabine.kleff[at]rub.de). Die Bewerbung ist fortlaufend möglich.

Nutzen Sie diese Chance auf wertvolle Praxiserfahrung in einem dynamischen DaF-Umfeld!

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Zwischen Angst und Alltag – Studierende der RUB fordern sichere Parkhäuser

Ein Bericht von Louisa Fricke | Titelbild: Louisa Fricke

Die Parkhäuser der Ruhr-Universität Bochum sind vielen Studierenden bekannt – und sorgen oft für ein Gefühl des Unbehagens. Mangelnde Sauberkeit und verwinkelte Ecken erzeugen ein mulmiges Gefühl beim Betreten des Parkhauses. Besonders in den Abendstunden fühlen sich viele dort unwohl, wie auch eine Umfrage unter RUB-Studierenden zeigt.

Dunkel, unübersichtlich und unangenehm

Eine selbst durchgeführte Umfrage im Juli 2025 unter Studierenden zeigte, dass sich ein Großteil im Parkhaus nicht ausreichend geschützt fühlt. Kritikpunkte wie mangelnde Beleuchtung, unzureichende Reinigung oder das Fehlen sichtbarer Notrufpunkte kommen in den Antworten der Studierenden regelmäßig vor. Einige Befragte gaben sogar an, bestimmte Parkhäuser bewusst zu meiden, aus Sorge um ihre Sicherheit. Vor allem in dem großen unterirdischen Parkhaus P4-P8, welches sich in zentraler Lage der RUB befindet, herrscht eine „komische Atmosphäre“, berichten Studierende. Insbesondere Studentinnen fürchten sich vor sexueller Belästigung oder Übergriffen im Parkhaus, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Um sich wohler zu fühlen, fordern die Studierenden mehr Sauberkeit und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehört unter anderem eine erhöhte Präsenz des Sicherheitspersonals sowie Kameras, um das Geschehen in der Tiefgarage zu beobachten.

Ein Vorfall wird öffentlich

Ein Vorfall, der sich im Wintersemester 2023/24 abspielte, lenkte öffentliche Aufmerksamkeit auf die Problematik. In einem Parkhaus der Universität wurde die RUB-Studentin A. Broszio von einem Exhibitionisten belästigt. Im Rahmen eines Beitrags des WDR, der im Februar 2025 erschien, schildert die Betroffene die Tat. Auf der untersten Etage traf sie auf einen Mann, der sich vor ihr selbst befriedigte und sie dabei anlächelte. Er versperrte ihr den Ausgang, sodass Broszio ihn trotz ihres Schockzustandes zur Seite stoßen musste, um zu ihrem Auto zu fliehen. Gott sei Dank ist mir körperlich nichts weiter passiert. Doch ich war tagelang schockiert und ängstlich, berichtet sie der Journalistin S. Bader. Noch Monate später verarbeitet sie das Ereignis und parkt seitdem nicht mehr am Ort des Geschehens.

Im Dezember 2024 startete sie eine Petition mit der klaren Forderung nach mehr Sicherheitsmaßnahmen und einem sichtbaren Eingreifen der Universität. Die Petition stieß auf große Resonanz und wurde bis Juli 2025 von über 12.000 Menschen unterzeichnet. Doch hat sich seitdem etwas an der Sicherheitslage verbessert?

Der AStA fordert mehr Schutz

Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) ist die gewählte Vertretung der Studierendenschaft und ist somit eine der zentralen Anlaufstellen für jegliche Sorgen. „Die Umfrageergebnisse decken sich mit den Erfahrungen, die uns geschildert werden“, bestätigt der AStA auf Anfrage. So erhielten die Mitglieder regelmäßig Rückmeldungen über Angst und Frustration in Bezug auf mangelnde Sauberkeit und schlechte Beleuchtung bis hin zu konkreter Angst vor Übergriffen im zentralen Parkhaus der RUB. Der AStA fordert deshalb konkrete Maßnahmen. Dazu zählen eine bessere Beleuchtung, um sogenannte Angsträume zu reduzieren, eine erhöhte Präsenz von Sicherheitspersonal, regelmäßige Reinigungen sowie klar gekennzeichnete Notrufpunkte, die gut sichtbar und funktionsfähig sind.

Die dunklen Räume zwischen Treppenhaus und Parkhaus schaffen zusätzliche Angsträume | Foto: Louisa Fricke

Die Ruhr-Universität bemüht sich um Maßnahmen

Die Poster an den Treppenhäusern weisen auf den Begleitschutz hin. | Foto: Louisa Fricke

Die RUB selbst betont hingegen, dass der Campus im Vergleich zu anderen öffentlichen Flächen als „relativ sicher“ gilt. Trotzdem sei der Campus kein Safe Space mit Sicherheitsgarantie, denn er ist schließlich ein offener Ort. „Deshalb ist es nicht möglich, den Campus abzuriegeln und zu verhindern, dass auch Menschen mit unguten Absichten ihren Weg zum Campus finden“, so das Dezernat Hochschulkommunikation.

Man nehme die Rückmeldungen aber ernst, heißt es weiter. Die Universität stehe im regelmäßigen Austausch mit der Polizei Bochum sowie mit Betroffenen. Maßnahmen wie ein Begleitschutz, der Wachdienst, Frauenparkplätze, das neue Parkhaus Ost und das Projekt „Unser Campus“, eine Kampagne gegen Sexismus an der RUB, sollen das Sicherheitsgefühl stärken. Zudem gibt es halbjährliche Begehungen, bei denen gezielt Angsträume identifiziert werden sollen.

Zwischen Anspruch und Realität

Dennoch zeigen die Rückmeldungen der Studierenden, dass es weiterhin deutliche Defizite gibt. Auch wenn Strukturen vorhanden sind, fühlen sich viele Personen auch im Alltag und ohne akuten Notfall nicht ausreichend geschützt.

Die Petition, die Umfrageergebnisse und die Rückmeldung des AStA zeigen deutlich, dass die Umsetzung geforderter Maßnahmen noch nicht erfolgt und das allgemeine Sicherheitsgefühl für viele Studierende weiterhin eingeschränkt ist. Die Frage bleibt, ob und wann sich die Situation in den Parkhäusern der RUB spürbar verbessern wird – oder ob das ungute Gefühl beim Gang durch die Tiefgarage ein fester Bestandteil des Studienalltags bleibt. Die RUB betont, dass sie kontinuierlich an der Verbesserung der Sicherheitsstrukturen arbeitet und Hinweise sowie Sorgen aus der Studierendenschaft ernst nimmt. Seit dem bekannt gewordenen Vorfall sind glücklicherweise keine weiteren gravierenden Vorkommnisse in einem Parkhaus registriert worden.

Schmierereien verzieren die Treppenhäuser des P4-P8 | Foto: Louisa Fricke

Hinweis: Anlaufstellen bei Unsicherheit oder Vorfällen

Bei Unsicherheitsgefühl oder Übergriffen auf dem Campus helfen folgende Stellen der RUB:

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Gesucht: Studentische Hilfskräfte (SHK) für study@RUB! (ANR 5153)

Sie sind eingeschriebene/r Student/in an der RUB und möchten die Zukunft von Studium und Lehre aktiv mitgestalten?

Das innovative Projekt study@RUB sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Studentische Hilfskräfte (m/w/d) für 7–15 Stunden/Woche (befristet auf 1 Jahr). Bringen Sie Ihre Perspektive aus allen Fakultäten ein und arbeiten Sie interdisziplinär an der Stärkung des Studienerfolgs!

Ihre Aufgaben: Projektmanagement & Kommunikation

Sie unterstützen das Team bei zentralen Aufgaben, erhalten Einblicke in hochschulstrategisches Projektmanagement und arbeiten aktiv mit der SCRUM-Methode:

  • Projektorganisation und -administration
  • Entwicklung von Kommunikations- und Marketingmaßnahmen
  • Recherchen, Datenanalyse und Erstellung von Berichten

Ihr Profil

  • Eingeschriebene/r Student/in an der RUB (zwingend erforderlich!)
  • Interesse an agilem Projektmanagement
  • Fundierte MS-Office-Kenntnisse
  • Fließende Deutsch- (C1) und sehr gute Englischkenntnisse (B2)
  • Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise

Was Sie erwartet

  • Abwechslungsreiche Aufgaben mit Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten (Rücksicht auf Ihr Studium)
  • Zusammenarbeit in einem offenen, wertschätzenden Team
  • Stundenlohn: 14,50 €

📅 Bewerbungsfrist

Die Bewerbung ist bis zum 01. Dezember 2025 möglich.

Jetzt bewerben!

Alle Details und den Link zum Online-Bewerbungsportal finden Sie in der offiziellen Ausschreibung der Ruhr-Universität Bochum unter Angabe der ANR 5153.

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