Rundgang im Musischen Zentrum: Studierende auf die Bühne

Im Rahmen des Rundgangs im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum am 7. Februar 2026 (von 12 bis 16 Uhr) präsentieren Studierende ihre Arbeiten. Die Ausstellung im Foyer zeigt bis Mitte Juni 2026 Abschlussarbeiten aus dem Bereich Bildende Kunst und bietet zugleich den Rahmen für verschiedene performative Projekte. Zu sehen sind unter anderem Ergebnisse aus dem Seminar „Die geformte Welt“ von Patrick Lohse.

Das Musische Zentrum bietet Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, in praxisnahen Seminaren künstlerisch zu arbeiten – jenseits des regulären Fachstudiums. Die Ergebnisse aus den Bereichen Malerei, Grafik, Objekt sowie Theater und Performance werden im Rahmen des Rundgangs öffentlich gezeigt.

Mehrere der beteiligten Studierenden besuchen diese Seminare im Rahmen ihres Studiums im Optionalbereich und sind mit eigenen performativen Projekten vertreten.

In „Murder Mystery – Eine Yacht Edition“ entwickeln Studierende einen eigenen Kriminalfall und erforschen das Auftreten als performative Praxis. Die Arbeit wurde von Marina Mucha betreut und wird am 3. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Mit „Wir verstehen Bahnhof – Ein Stück ohne Worte“ zeigen die Studierenden Szenen, die ausschließlich über Bewegung, Mimik und Gestik erzählt werden. Ohne Sprache entstehen kleine Alltagsgeschichten, die humorvoll und zugleich präzise beobachtete Situationen sichtbar machen. Die Arbeit wurde von Karin Freymeyer betreut und wird am 4. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Mit „Michas Tisch – Eine autobiografische Theatercollage“ setzen sich die Teilnehmenden mit biografischem Theater auseinander. Im Zentrum steht die Frage, wie persönliche Lebensgeschichten auf der Bühne erzählt werden können – und ob es überhaupt so etwas wie eine „wahre“ Biografie gibt. Die Arbeit wurde von Christoph Ranft betreut und wird am 9. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Insgesamt waren an den Projekten ca. 72 Studierende (32 aus dem Bereich Theater und ca. 40 aus dem Bereich Kunst) aus einer Vielzahl von Studienfächern beteiligt, darunter Germanistik, Religionswissenschaft, Medienwissenschaft, Romanische Philologie, Sozialwissenschaft, Theaterwissenschaft, Anglistik, Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft, Sportwissenschaft, Sprachen und Kulturen Ostasiens, Politik-Wirtschaft-Gesellschaft, Archäologische Wissenschaften, Kultur-Individuum-Gesellschaft, Rechtswissenschaft und Erziehungswissenschaft.