Interessieren Sie sich für Medienkultur, Journalismus und den digitalen Wandel? Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihr theoretisches Wissen in einem renommierten Umfeld einzubringen? Das Grimme-Institut in Marl (NRW) sucht für den Bereich der Grimme-Akademie eine motivierte Unterstützung.
Wir stellen Ihnen diese vielseitige Möglichkeit für ein studienbegleitendes Praktikum vor.
Wer ist das Grimme-Institut?
Das Grimme-Institut, Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH, beschäftigt sich intensiv mit Fragen der Medienkultur und -bildung im digitalen Zeitalter. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung über Medienqualität und gesellschaftliche Verantwortung.
Die Grimme-Akademie ist dabei die Schnittstelle zur Praxis: Sie bietet Fortbildungen, Tagungen und Veranstaltungen für die Medienbranche an und qualifiziert sowohl den Mediennachwuchs als auch Profis in Bereichen wie TV, Radio, KI und Crossmedia.
Was erwartet Sie im Praktikum?
Während Ihres Einsatzes erhalten Sie tiefe Einblicke in die moderne Medienarbeit und übernehmen abwechslungsreiche Aufgaben:
Recherche & Redaktion: Sie recherchieren zu aktuellen Medienthemen und entwerfen Pressemitteilungen sowie Artikel.
Event-Management: Sie unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung von Seminaren und Workshops – insbesondere beim 10. RadioNetzwerkTag am 07.12.2026.
Social Media & Kommunikation: Sie betreuen die Kanäle des Instituts (u. a. Instagram, LinkedIn, Threads) und pflegen die Newsletter-Datenbank.
Organisation: Sie nehmen an Besprechungen teil und unterstützen das Team im täglichen Büro- und Organisationsgeschäft.
Das bringen Sie mit
Das Angebot richtet sich an Studierende, die ein starkes Interesse an Medienthemen haben. Wichtig zu wissen: Auch Studierende anderer, nicht-medienorientierter Fachrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben.
Sie studieren und beherrschen die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.
Sie bringen idealerweise erste Erfahrungen in den Medien mit.
Sie sind sicher im Umgang mit MS-Office, kennen sich gut auf Social-Media-Plattformen aus und haben idealerweise erste Kenntnisse in CMS-Systemen (wie TYPO3).
Ihre Vorteile beim Grimme-Institut
Flexibilität: Eine überwiegend flexible Arbeitszeitgestaltung, die sich hervorragend mit Ihren studienbedingten Verpflichtungen vereinbaren lässt.
Weiterbildung: Sie haben die Möglichkeit, kostenlos an den Qualifizierungsseminaren der Akademie teilzunehmen.
Arbeitsklima: Sie erwartet eine angenehme, lockere Atmosphäre in einem kleinen, engagierten Team.
Vergütung: Für das Praktikum ist eine monatliche Aufwandsentschädigung vorgesehen.
Die Rahmendaten & Bewerbung
Umfang & Dauer: 3 Tage pro Woche für einen Zeitraum von 3 Monaten.
Beginn: Geplant zum 15. September 2026.
Einsatzort: In der Geschäftsstelle in Marl.
Bewerbungsfrist: Bis zum 30. Juni 2026.
So bewerben Sie sich: Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail an Herrn Stefan Schröer unter: akademie@grimme-institut.de.
Für Vorabfragen steht Ihnen das Team des Instituts auch gerne telefonisch unter 02365 / 918945 zur Verfügung. Nutzen Sie diese Chance und vernetzen Sie sich aktiv in der Medienbranche!
Sind Sie Masterstudent:in und möchten echte Praxiserfahrung sammeln, statt nur theoretisch zuzuschauen? Dann hat die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg genau das Richtige für Sie: Das Programm Young Talent Hub bietet den idealen Einstieg in die Berufspraxis.
Wir stellen Ihnen diese großartige Einstiegschance vor und zeigen Ihnen, was Sie beim Young Talent Hub erwartet.
Wer steht hinter dem Programm?
Die Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt Duisburg. Das Team arbeitet an innovativen Projekten, unterstützt lokale Unternehmen und gestaltet aktiv die Zukunft des Wirtschaftsstandorts.
Was erwartet Sie im Young Talent Hub?
Der Fokus liegt ganz klar auf dem Sprung in die Praxis. Als Teil des Programms profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen:
Echte Projektarbeit: Sie arbeiten aktiv an realen Projekten mit und übernehmen eine tragende Rolle anstelle einer reinen Beobachterfunktion.
Spannende Einblicke: Sie erhalten tiefere Einblicke in die Bereiche Wirtschaftsentwicklung, Innovation & Nachhaltigkeit sowie Internationalisierung.
Netzwerk & Events: Sie wirken bei der Netzwerkarbeit und an Veranstaltungen mit.
Freiraum: Das offene, interdisziplinäre Team bietet Ihnen Eigenverantwortung und echten Gestaltungsspielraum.
Ihre konkreten Vorteile auf einen Blick
Das Ziel des Programms ist es, Ihnen den Übergang vom Studium ins Berufsleben zu erleichtern und gemeinsame Zukunftsperspektiven zu schaffen. DBI bietet den Teilnehmenden dazu:
1 Jahr wertvolle Praxiserfahrung.
Gezielte Förderung internationaler Studierender, unter anderem durch Deutschkurse.
Den Aufbau eines starken beruflichen Netzwerks.
Unterstützung bei der Abschlussarbeit (bei einem passenden Themenschwerpunkt).
Wer wird gesucht?
Das Angebot richtet sich an motivierte und engagierte Masterstudierende, idealerweise aus wirtschaftsnahen Studiengängen oder mit einem Bezug zu den Themen der DBI.
Besonders attraktiv: Internationale Studierende sind ausdrücklich willkommen, am Programm teilzunehmen.
Daten & Bewerbung im Überblick
Start: Ab 01.10.2026 (oder früher bei Verfügbarkeit)
Fragen zum Programm? Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Vanessa Josten von der DBI telefonisch unter +49 (151) 18969267 oder per E-Mail unter josten@duisburg.business zur Verfügung.
Nutzen Sie diese Chance für Ihren Karriereeinstieg und bewerben Sie sich direkt bei der Duisburg Business & Innovation GmbH!
Das Musische Zentrum (MZ) liegt direkt an der Campusbrücke, bleibt doch vielen verborgen. Zwischen Betonfassaden versteckt sich hier ein Haus schöner Künste, das sein Angebot um ein Zertifikatsprogramm erweiterte. Das Zertifikat verbindet künstlerisches Ausprobieren mit einer Zusatzqualifikation, die über die Hobbytätigkeit hinausweist – mit 20 Credit Points und echtem Praxisprojekt.
Das Musische Zentrum ist eine zentrale Einrichtung der RUB und der Ort künstlerischer Entfaltung für alle Universitätsmitglieder. Seit dem Wintersemester 2024/25 gibt es am MZ etwas, das über die einzelnen Kreativkurse hinausgeht: das Zertifikat „KUNST – KULTUR – ÄSTHETIK. Kulturelle und ästhetische Bildung – gesellschaftliche Herausforderung und Perspektive“ im Optionalbereich. Es schlägt die Brücke zwischen künstlerischer Praxis sowie Kultur- und Bildungsarbeit. Perfekt für diejenigen, die Lust auf Kunst- und Kulturvermittlung, Sozialarbeit oder freie Projektarbeit haben. Es fungiert wie ein Türöffner in den Kulturbereich. Bei mir ist das genau der Reiz: Ich habe mich für dieses Zertifikat entschieden, weil es meinen künstlerischen Interessen eine Struktur gibt und sie im Lebenslauf greifbar macht.
Wie das Zertifikat aufgebaut ist
Im Rahmen des Zertifikats packst du drei aufeinander aufbauende Module mit insgesamt 20 Credit Points (CP), die vollständig im Optionalbereich anerkannt werden. Die ersten beiden Module sind benotet mit je 5 CP, das dritte ist ein unbenotetes Praxismodul mit 10 CP.
Du kannst das Zertifikat im Bachelor oder Master beginnen. Keine Vorkenntnisse sind nötig. Wichtig ist, dass du Zeit, Energie und Neugier hast und bereit bist, die Kunst nicht nur zu konsumieren, sondern selbst zu machen und zu vermitteln.
Modul 1: Basismodul – Künstlerische Praxis
Der Einstieg ins Zertifikat ist ein 5‑CP-Seminar im Optionalbereich. Du suchst dir einen Kurs aus dem regulären Angebot des MZ oder der Sportwissenschaft aus; Fotografie, Theater, Poetry, Musik, Tanz, Improvisation, je nachdem, wo du dich ausprobieren willst. Ein Semester lang hast du dann die Möglichkeit, Künstlerin*innen und Kunstbereichen praktisch kennenzulernen. Aktuelle Seminare und Workshops werden auf der MZ-Homepage veröffentlicht.
Auch die Präsentation liegt bei den Ausstellenden | Foto: UcD
Ich habe mir einen Fotografie-Kurs ausgesucht, bei dem wir fotografiert, Bildserien entwickelt und Collagen gemacht haben. Foto-Aufgaben und Disskussionen über eigene Werke und Werke anderer Künstler*innen prägen den typischen Seminartag. Gegen Ende der Vorlesungszeit fängt die Vorbereitung an; der Seminarraum leert sich ins Foyer. Menschen suchen sich einen Platz, mit Nägeln und Hammer in der Hand, um ihre Rahmen aufzuhängen. Warum? Wer ein Seminar oder einen Workshop am MZ besucht, stellt zu Semesterende beim Rundgang aus – egal ob zum ersten Mal oder schon zum dritten. Da strömen Besucher*innen durch die Gänge, bleiben vor Bildern stehen und schauen im Theatersaal Performances zu. Für viele ist es eine einzigartige Chance, eigene Arbeiten vor einem begeisterten Publikum zu zeigen.
Modul 2: Einführung in die ästhetische und kulturelle Bildung – Theorie, Praxis, Kolloquium
Bekanntes vermeiden und Neues erfinden ist Ziel der Malerei | Foto: UcD
Im zweiten Modul bündelt das MZ seine Ressourcen: künstlerische Workshops, theoretische Seminare und ein Kolloquium, in denen wir uns konzeptionell mit der Kunst und Ästhetik befassen. „Es ist zwar schön“, sagt die Zertifikatsleiterin Denise Winter im Gespräch, „dass ich auch selber zeichnen und malen kann. Entscheidend ist doch, was mache ich damit, wenn ich vorhabe, später in eine Kultur- und vermittelnde Arbeit zu gehen? Das ist der Schritt weiter.“
Denise Winter veranstaltet neben gestalterisch-künstlerischen Seminaren im MZ auch das Blockseminar „Einführung ästhetische Bildung“ zu jedem Wintersemester und das Kolloquium „Reden über Kunst“ zu jedem Sommersemester. Diese Veranstaltungen sind sehr diskussions- und experimentieroffen. Zu diesem Modul gehören Lektüren und Ausstellungsbesuche sowie kreativ durchdachte Übungen: Was kann man mitten im Alltag mit umliegenden Gegenständen performen ohne große Bühne? Oder: Wie viele unterschiedliche Formen lassen sich aus 20 kleinen Papierstücken erfinden? Diese Übungen schärfen das ästhetische Bewusstsein und lösen Grenzen zwischen Theorie und Praxis auf.
Übersicht einer Kulturarbeit | Foto: UcD
Gleichzeitig lerne ich, was hinter einer Kulturveranstaltung steckt: von der Idee zum Programmplan und Zielgruppe, von der Finanzierung über die Räumlichkeiten bis hin zu Snacks und Getränken. Denise motiviert uns, eigene Projekte zu entwerfen, weist aber gleichzeitig auf den organisatorischen Kram hin, mit dem man in der Kulturarbeit klarkommen muss.
Modul 3: Praxismodul – ein eigenes Kulturprojekt entwickeln
Im Praxismodul wird das künstlerische Praxis mit dem organisatorischen Praxis ergänzt. Es geht nicht um ein paar Stunden Praktikum, sondern darum, eine eigene Kulturarbeit zu entwickeln. Wir sollen in der Lage sein, eine Idee so weit zu bringen, dass sie in Kooperation mit einer Institution tatsächlich stattfinden könnte – inklusive Antrag, Finanzierung und Zusammenarbeit mit einem Verein, Museum oder einer Kultureinrichtung.
In der Fotografie gibt es kein Perfektionsdruck | Foto: UcD
„Wenn dich interessiert,“ sagt Denise, „in Deutschland in eine Kulturinstitution zu gehen, dann solltest du die verschiedenen Kulturinstitutionen kennen. Was ist ein Verein? Was ist ein Museum? Was ist eine Sammlung? Was ist ein Auktionshaus?“ Große Häuser bieten eher Hospitanzen an, während kleinere Museen oder Vereine froh über Praktikant*innen sind, die vom Flyeraufhängen bis zur Mitarbeit an Workshops alles machen. Es ist möglich, bei mehreren Häusern Erfahrungen zu sammeln.
„In der Kultur muss man sich verknüpfen. Kunst‑ und Kulturarbeit da draußen funktioniert nicht ohne Netzwerk“, so Denise. Beim Gespräch mit Veranstalter*innen eines lokalen Filmfestivals sagen sie mir gleich, dass sie Denise persönlich kennen und vor dem Start des Zertifikatsprogramms mit ihr über Bedarfe und Möglichkeiten gesprochen haben.
Was am Ende wirklich zählt
Für mich war vor allem das Praxismodul ausschlaggebend: Es fühlt sich wie ein realer Einstieg in die Kulturszene an. Ich wollte etwas Ernsthaftes in der Hand haben, das meine Interessen, Kompetenzen und mein Engagement legitimiert, wenn ich jetzt für ein Projekt oder später für einen Job zu einem Museum oder Verein gehe. Ich habe nicht „nur so“ künstlerische Kurse besucht, sondern ein ästhetisch-vermittelndes Profil aufgebaut und die Chance gehabt, währenddessen von bedeutsamen Kultureinrichtungen betreut zu werden.
„Es ist ein zusätzliches Qualifikationsstudium, was aber letztlich einfach nur ein halber Freifahrtschein. Entscheidend ist, was du mitbringst“, rät mir Denise. Studierende können sich hier frei entfalten, müssen sich aber unbedingt engagieren, ihre eigenen Ideen einbringen und Verantwortung für Projekte übernehmen.
Mehr zum Optionalbereich findest du auf der Homepage.
Weitere Infos findest du auf der Zertifikatsseite und in der FAQ.
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