Europa an die Uni bringen: Werden Sie EU Careers Ambassador 2026/2027

Haben Sie Interesse an einer internationalen Karriere und möchten Sie die beruflichen Möglichkeiten bei der Europäischen Union bekannter machen? Das Projekt EU Careers Ambassadors bietet engagierten Studierenden die Chance, als Bindeglied zwischen den EU-Institutionen und der eigenen Hochschule zu fungieren.

Was macht ein Ambassador?

In dieser ehrenamtlichen Rolle unterstützen Sie Ihre Kommiliton*innen dabei, Einstiegshürden abzubauen und Karrierewege in die EU zu entdecken. Zu den Aufgaben gehören:

  • Informieren & Beraten: Sie halten Vorträge, besuchen Karrieremessen und führen Beratungsgespräche.
  • Sichtbarkeit schaffen: Sie präsentieren Berufsbilder und informieren über Qualifikationen für EU-Institutionen.
  • Netzwerken: Sie tauschen sich europaweit mit anderen Ambassadors aus.

Ihr Benefit: Professionelle Vorbereitung

Sie werden nicht ins kalte Wasser geworfen. Das Amt für Europäische Personalauswahl (EPSO) bereitet Sie mit exklusiven Trainingsseminaren auf Ihre Rolle vor. Dabei lernen Sie wertvolles Handwerkszeug wie:

  • Professionelle Präsentationsformen und Storytelling.
  • Markenbildung (Branding) und Kommunikation.
  • Aufbau eines europaweiten Netzwerks.

Warum Ihre Bewerbung für uns wichtig ist

Damit unsere Universität weiterhin Teil dieses Netzwerks bleibt, sind wir auf Ihre Initiative angewiesen: Nur wenn sich Studierende unserer Hochschule bewerben, können wir auch im Jahrgang 2026/2027 am Projekt teilnehmen.

Bewerbung und Fristen

Der Bewerbungszeitraum ist kurz: Vom 9. Februar bis zum 10. März 2026 können Sie Ihre Unterlagen einreichen.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um wertvolle Soft Skills für Ihren eigenen Lebenslauf zu sammeln und gleichzeitig die europäische Idee an unserer Universität zu stärken!

By Optio, ago

Neue landesweite Anlaufstelle: Rechtsberatung gegen Machtmissbrauch an NRW-Hochschulen

Machtmissbrauch in der Wissenschaft ist ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und Zeug*innen nun eine neue, unabhängige Anlaufstelle haben: Seit Kurzem bietet eine landesweite Rechtsberatungsstelle Unterstützung für alle Beschäftigten und Studierenden an öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen an.

Wir möchten Sie auf dieses neue Angebot aufmerksam machen, das die bereits bestehenden internen Strukturen (wie an der RUB) um eine wichtige externe Perspektive ergänzt.

Was bietet die Beratungsstelle?

Die Stelle dient als erste Anlaufstelle für eine rechtliche Einordnung von Vorfällen. Sie ist unabhängig von den einzelnen Hochschulen und bietet:

  • Vertraulichkeit & Anonymität: Die Beratung erfolgt auf Wunsch anonym und ist absolut vertraulich.
  • Rechtliche Erstberatung: Hilfe bei der Einordnung von Vorfällen sowie Informationen zu Rechten, Pflichten und Beschwerdewegen.
  • Orientierung: Unterstützung bei der Suche nach weiteren internen oder externen Hilfsangeboten.
  • Prävention: Aufklärung durch Workshops und Schulungen.

Wichtig zu wissen: Die Stelle bietet eine rechtliche Erstberatung an, jedoch keine langfristige Rechtsvertretung vor Gericht und übernimmt keine eigene Sachverhaltsaufklärung.

Wann ist dieses Angebot für Sie relevant?

Interne Beratungsstellen sind oft die erste Wahl. Doch es gibt Situationen, in denen eine externe Beratung sinnvoll ist – etwa wenn das Vertrauen in interne Strukturen fehlt oder wenn Sie eine Einschätzung von außerhalb des eigenen Hochschul-Systems benötigen.

Kontakt & Weitere Informationen

Falls Sie Unterstützung benötigen oder Zeug*in eines Vorfalls geworden sind, können Sie sich direkt an die Beratungsstelle in Köln wenden:

Die Schaffung dieser Stelle ist ein wichtiger Fortschritt für mehr Transparenz und Schutz in der NRW-Hochschullandschaft. Wir freuen uns, dass dieses Angebot zur Förderung der wissenschaftlichen Integrität nun zur Verfügung steht.

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Rundgang im Musischen Zentrum: Studierende auf die Bühne

Im Rahmen des Rundgangs im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum am 7. Februar 2026 (von 12 bis 16 Uhr) präsentieren Studierende ihre Arbeiten. Die Ausstellung im Foyer zeigt bis Mitte Juni 2026 Abschlussarbeiten aus dem Bereich Bildende Kunst und bietet zugleich den Rahmen für verschiedene performative Projekte. Zu sehen sind unter anderem Ergebnisse aus dem Seminar „Die geformte Welt“ von Patrick Lohse.

Das Musische Zentrum bietet Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, in praxisnahen Seminaren künstlerisch zu arbeiten – jenseits des regulären Fachstudiums. Die Ergebnisse aus den Bereichen Malerei, Grafik, Objekt sowie Theater und Performance werden im Rahmen des Rundgangs öffentlich gezeigt.

Mehrere der beteiligten Studierenden besuchen diese Seminare im Rahmen ihres Studiums im Optionalbereich und sind mit eigenen performativen Projekten vertreten.

In „Murder Mystery – Eine Yacht Edition“ entwickeln Studierende einen eigenen Kriminalfall und erforschen das Auftreten als performative Praxis. Die Arbeit wurde von Marina Mucha betreut und wird am 3. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Mit „Wir verstehen Bahnhof – Ein Stück ohne Worte“ zeigen die Studierenden Szenen, die ausschließlich über Bewegung, Mimik und Gestik erzählt werden. Ohne Sprache entstehen kleine Alltagsgeschichten, die humorvoll und zugleich präzise beobachtete Situationen sichtbar machen. Die Arbeit wurde von Karin Freymeyer betreut und wird am 4. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Mit „Michas Tisch – Eine autobiografische Theatercollage“ setzen sich die Teilnehmenden mit biografischem Theater auseinander. Im Zentrum steht die Frage, wie persönliche Lebensgeschichten auf der Bühne erzählt werden können – und ob es überhaupt so etwas wie eine „wahre“ Biografie gibt. Die Arbeit wurde von Christoph Ranft betreut und wird am 9. Februar 2026 um 18 Uhr im Theatersaal des Musischen Zentrums aufgeführt (Eintritt frei).

Insgesamt waren an den Projekten ca. 72 Studierende (32 aus dem Bereich Theater und ca. 40 aus dem Bereich Kunst) aus einer Vielzahl von Studienfächern beteiligt, darunter Germanistik, Religionswissenschaft, Medienwissenschaft, Romanische Philologie, Sozialwissenschaft, Theaterwissenschaft, Anglistik, Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft, Sportwissenschaft, Sprachen und Kulturen Ostasiens, Politik-Wirtschaft-Gesellschaft, Archäologische Wissenschaften, Kultur-Individuum-Gesellschaft, Rechtswissenschaft und Erziehungswissenschaft.

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