Irische Sprache und Kultur im Optionalbereich

Seit 15 Jahren wird im Optionalbereich, unterstützt durch die Republik Irland, die Irische Sprache und Kultur den Studierenden näher gebracht.
Sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene der irischen Sprache finden in den angebotenen Modulen ein attraktives Angebot.

Irisch ist eine keltische Sprache. Es ist mit dem Gälischen Schottlands und dem Manx der Insel Man eng, mit dem Walisischen, Kornischen und Bretonischen entfernter verwandt. Laut Verfassung ist Irisch die erste offizielle Sprache der Republik Irland und, was weniger bekannt ist, es ist auch eine Amtssprache Nordirlands. Seit dem 01.01.2007 ist Irisch auch eine offizielle Sprache der Europäischen Union. In Irland sprechen weit über 1,5 Million Menschen Irisch neben Englisch. Irisch hat eine große Präsenz im Internet,wird doch die Sprache weltweit in irischstämmigen communities weitergepflegt und an Universitäten unterrichtet. Seit 15 Jahren wird die Arbeit der Irisch-Lehrenden im Optionalbereich, Sylvia Botheroyd lic.phil., Dr. Paul F. Botheroyd und Martin Tilly M.Ed., vom irischen Staat finanziell unterstützt. Dies ermöglicht nicht nur den den Sprach- und Kulturunterricht in drei 5-CP-Modulen sondern auch, in Zusammenarbeit mit dem Centre for Spoken Irish des University College Cork, eine jährliche Exkursion für Studierende in eine irischsprachige Gegend auf der Dingle-Halbinsel in der Grafschaft Kerry.

Lesen hier einen Erfahrungsbericht zur Exkursion von Sylvia Botheroyd

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Entrepreneurship studieren

Im Optionalbereich gibt es ein neues Zertifikat.

Fabian Schmitz vom CEIT und Nicholas Schmidt (rechts) vom Team der Entrepreneurship Education des WSC haben an dem neuen Zertifikatsangebot mitgearbeitet.

Von der Gründungsidee bis zur Finanzplanung: Im neuen Zertifikatsstudium Entrepreneurship des Optionalbereichs können Bachelor-Studierende Zusatzqualifikationen neben ihrem Regelstudium erwerben. Es wird gemeinsam mit dem Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Transformation (CEIT) in Kooperation mit dem Handlungsfeld Entrepreneurship Education des Worldfactory Start-up Centers (WSC) angeboten.

Studierende, die die Zertifikats-Module im Optionalbereich absolvieren, ergänzen ihr Profil zum Beispiel im Bereich Kreativität, Eigeninitiative oder auch Durchsetzungsfähigkeit. Wer an dem Zertifikatsstudium teilnimmt, erhält Kompetenzen, die für eine spätere berufliche Tätigkeit im Bereich Entrepreneurship hilfreich sein können.

Diese Soft Skills können aber nicht nur für die eigene Unternehmensgründung, sondern auch interdisziplinär und für verschiedenste Karrierepfade von Vorteil sein.

Weitere Zertifikate im Optionalbereich

Im Optionalbereich ist das Zertifikat Entrepreneurship eines von derzeit drei angebotenen Zertifikaten. Die Fakultät für Sportwissenschaft bietet das Zertifikat Kulturelle Bildung an, vom Institut für Diaspora- und Genozidforschung gibt es das Zertifikat Collective Violence, Holocaust and Genocide Studies (CVG). Alle Zertifikate werden nach Abschluss der dafür erforderlichen Module ausgewiesen. Die jeweiligen Module können über die Modulsuche im Optionalbereich gefunden werden.

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Summer Schools – Nachhaltig Zukunft gestalten

Künstlerische Gesellschaftskonzepte, Korruptionsbekämpfung und Raumfahrt sind Themen in den Summer Schools.

Im Sommer 2022 laufen verschiedene Summer Schools zum Thema „Nachhaltig Zukunft gestalten“. Sie alle werden gefördert vom Programm RUB Schools. Teilnehmen können Bachelor- und Masterstudierende aller Fächer. In den folgenden Summer Schools sind noch Plätze frei.

A giant leap for (hu)mankind

Die Summer School wird sich in interdisziplinärer Perspektive mit der Einschätzung von Raumfahrt unter dem Eindruck der Nachhaltigkeitsziele der UN befassen. Fragen nach Beteiligung und Ungleichheit und Klimaschutz, aber auch positive Perspektiven wie Gewinnung sauberer Energie aus dem All und internationaler Kooperation werden interdisziplinär bearbeitet. Das Besondere dabei ist die Kombination aus einem wissenschaftlich-akademischen und einem designerisch-spekulativen Zugang. Die Summer School findet im September statt. Anmeldefrist ist der 30. Mai 2022.

The Science of Interstellar

Die Summer School greift die physikalisch-technischen Grundlagen des Films „Interstellar“ (2014) auf und ermöglicht den Studierenden, in interdisziplinären Teams Themen zu erforschen, die der Film aufwirft. Dabei geht es nicht nur um Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie. Auch biologische, umwelttechnische sowie philosophische und gesellschaftswissenschaftliche Forschungsfragen werden im Film thematisiert. Die Summer School simuliert die Vorbereitung und Durchführung einer wissenschaftlichen Tagung im Juni 2022. Anmeldefrist ist der 5. Juni.

(M)ein Garten im Raumschiff

Der Garten und das Raumschiff stehen exemplarisch für die Auseinandersetzung mit utopischen und dystopischen (Zukunfts-)Orten. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit und die eigene Projektarbeit lernen Studierenden dabei, Wissenschaftskonzepte von Nachhaltigkeit kritisch zu reflektieren, Haltung zu entwickeln, Selbstwirksamkeit zu erfahren und die eigene Kommunikation zu stärken. Es sollen künstlerische Projektarbeiten entstehen, die Gegenwarts- und Zukunftskonzepte von Gesellschaft aufgreifen. Die Summer School findet im September statt, die Anmeldefrist endet am 13. Juni 2022.

Corruption, Data & the Sustainable Development Goals

Die englischsprachige Summer School im August 2022 bringt Studierende verschiedener Fachrichtungen mit Praktikern der Korruptionsbekämpfung zusammen, um innovative Ansätze zur Eindämmung der Korruption in Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Justiz, Wasser- und Sanitärversorgung und Klimaschutz zu fördern. Studierende lernen, wie öffentliche Daten gesammelt und analysiert werden können, um Korruption zu überwachen und Reformen zur Korruptionsbekämpfung im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDG) zu fördern. Anmeldefrist ist der 10. Juni.

Hier geht es zu den Modulbeschreibungen:

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